28. Juli 2009
Tipps für den korrekten öffentlichen Auftritt
Sind Äusserlichkeiten unwichtig?
Auffallend in unserer von Bildern geprägten Zeit sind "modische Auftritte" vieler Medienschaf-fenden am Bildschirm - vor allem was ihr Outfit oder die Frisur betrifft. Sind diese Leute nicht einem möglichst "korrekten öffentlichen Auftritt" verpflichtet oder ist ihre Selbstdarstellung nach Lust und Laune sowie ihrem eigenen Gusto und demjenigen ihrer mehr oder weniger kom-petenten Style-Berater tolerierbar?
Hat nicht auch der Politiker dessen Allgemeinwohl der Öffentlichkeit gelten muss eine Verpflichtung gegenüber seinen Wählern zu einem möglichst "korrekten öffentlichen Auftritt"? Oder wird Politik von vielen Politikerinnen und Politikern durch ihren bescheidenen Auftritt auf Freizeitbeschäftigung degradiert?
Und verhält es sich bei unseren täglichen Geschäftskontakten den Kunden gegenüber nicht genaugleich?
Ist es heutzutage wirklich absolut gleichgültig wie ein "persönlicher Auftritt" aussieht, obwohl eine Tätigkeit den Kontakt und die Abhängigkeit von Mitmenschen bedingt?
Was ist zu tun, um sowohl innere als auch äusserliche Werte zu optimieren - seine Authentizität und Glaubwürdigkeit zu finden?
Auch wenn es viele nicht zugeben werden - jeder Mensch möchte eigentlich "gefallen", möchte "Klasse haben". Die Tipps dafür habe auf der Basis langjähriger Erfahrung, Tradition und Funktionalität - ausschliesslich erfolgsorientiert und tausendmal erprobt - erarbeitet. Nachfolgend eine nützliche kleine Zusammenstellung, verkürzte Auszüge aus meinen ausführlichen Dossiers mit denen ich jeweils meinen Schulungen begleite.
Damen
Die Bekleidung mit Klasse besteht in der Regel aus nicht mehr als zwei Farben, die miteinander korrespondieren. Zu Buntes und Grossgemustertes birgt das Risiko von der eigenen Person abzulenken.
Keine weiblichen Attribute herausstellen im Businessauftritt - Miniröcke deren Saum beim Sitzen ständig heraufgezogen werden müssen und „zu tiefe Einblicke“ sowie zu Enges sind unprofessionell und haben im „öffentlichen Auftritt“ oder im „Businessauftritt" nichts zu suchen!
Strümpfe - auch im Sommer!
Das Kostüm ist der beste Dress für eine Lady. Es entspricht dem Anzug bei den Herren. Die Farben sind dezent - Dunkelblau, Anthrazit, Schwarz, Grau. Im Sommer sind auch Ecru, Hellblau und Beige gut. Vor allem beim ersten Kontakt diese Form wahren.
Nie Chemiseblusenkragen über die Damen-anzugsjacke stülpen (Bild unten). Das sieht unprofessionell und überhaupt nicht „rassig“ aus – wie viele Damen meinen! Zudem lenkt ein Kragen über einem Kragen vom Gesicht der Trägerin ab. Ein Chemisehemd trägt eine Dame anstelle des Hemdes des Mannes und sollte auch so getragen werden – also funktional! Oder versuchen Sie es in der Praxis doch selbst - ziehen sie die Jacke aus und wieder an; nicht gerade funktional! Diese „Mode“ hat sich wie vieles anderes Unsinniges aus den USA nach Europa eingeschlichen. Übrigens: Kragenlose Tops sind empfehlenswert (Bild Angela Merkel - wie immer mit hervorragendem Auftritt).
Kein übertriebener Look - weder Frisur noch Make Up sollten herausstechen, also auch keine künstlich zerzausten Frisuren, funktional sollte der Auftritt sein! Beim Make Up sind Naturfarben zu empfehlen. Überhaupt sind im Businessauftritt Natürlichkeit und Gepflegtheit Trumpf.
Auf keinen Fall Attribute wie Piercings oder sichtbare Tattoos. Das sind in unserem Kulturkreis unsinnige Modeerscheinungen und weisen zudem auf ein unselb-ständiges Denken der Trägerin hin. Keine ärmellosen Oberteile – ohnehin nicht ohne Jacke! Keine groben Schnürschuhe mit Gummisohlen, keine Sport- oder Turnschuhe - mittelhohe geschlossene Pumps in Leder sind am besten.
Im Business-Auftritt sollte nur echter, diskreter Schmuck getragen werden. Perlen sind ideal.
Wer Raucherin ist sollte darauf achten dass der Atem frisch ist. Tipp: Halten Sie immer etwas Distanz von Ihrem Gegenüber.
Herren
Keine zu engen Hemdkragen (darum wird oft der oberste Knopf offengelassen und mit der Krawatte zugezogen, was wirklich hässlich und ungepflegt wirkt).
Keine dicken Krawattenknoten (das sieht protzig aus und die Krawatte wird zu kurz). Der beste Knoten ist der einfache, der etwas asymetrische und längliche.
Keine „dekorativen“ Krawatten (weder Marienkäferchen, Oldtimer, noch andere dekorative Designs auf Krawatten!). Diese lenken nur unnötig vom Antlitz ab.
Anzüge sind das beste Outfit. Die optimalen Farben sind Anthrazit und Dunkelblau. Tipp: Nicht zu lange Hosen (sieht unprofessionell aus). Beim Stehen - eine Falte auf den Schuhen ist korrekt.
Achtung: Die meisten Herren tragen Vestons mit zu langen Ärmeln. Die Hemdmanschette sollte bei hängenden Armen immer circa 10 mm sichtbar bleiben.
Nie kurze Wadensocken - immer Kniesocken, am besten in schwarzer Farbe und aus Naturgarnen gefertigt damit die Hose nicht kleben bleibt. Nackte Herrenbeine dürfen beim Sitzen nicht unter den Hosen hervorgucken! Haarige, ungebräunte Männerbeine sind nicht gerade ein schöner Blick-fang. Kniesocken verhindern überdies auch das lästige nach unten Rutschen der Socken - Sie werden es positiv erleben!
Nie mehr als einen Veston-Schliessknopf schliessen – mit zwei oder gar drei geschlossenen Schliessknöpfen sieht der Mann „zugeknöpft“ aus. Beim Sitzen sind die Knöpfe offen. Alle anderen „professionell gemeinten“ Tipps von Kleiderverkäufern und anderen „Fachleuten“ die meinen es besser zu wissen, sind "an den Haaren herbeigezogen" und einfach falsch. Auch die meisten Dekorateure stellen übrigens die Anzüge falsch aus. Nur bei einem geschlossenen Vestonknopf bleibt eine gewisse Beweglichkeit des Stoffes erhalten. Bei zwei oder gar drei geschlossenen Knöpfen zieht bei der kleinsten Bewegung (Gestik) des Trägers sogar der bestgeschneiderte Brioni- oder Kiton-Veston.
Vorsicht bei farbigen Hemden - weisse oder hellblaue sind die Besten. Die Kombination mit Krawatten und Anzügen ist damit auch einfacher. Bei Hemden mit feinen Streifen sind nur uni-farbene Krawatten möglich. Und nicht alle Herren haben leider einen guten Farbensinn. Also - je einfacher desto besser.
Keine Gesichtshaare – der Mann von Welt, der in der Öffentlichkeit steht oder sich an der Business-Front bewegt, unterzieht sich täglich einer gründlichen Rasur und trägt keine Gesichtshaare. Also Vorsicht mit Bärten aller Art, Herr Michael Reiterer, EU-Botschafter! Ich empfehle Verzicht auf solche affektierten, ja sogar lächerlich wirkenden Attribute und Selbstdar-stellungen, Herr Dr. Dieter Zetsche, Chef von Daimler AG. Auch keine „modernen“ modischen Mehrtagebärte, Herr Fulvio Pelli, Schweizer Nationalrat und FDP-Parteipräsident! Männer sehen damit nicht männlicher, abenteuerlicher oder kühner aus - nur ungepflegter - etwa wie verkleidete Obdachlose ...
Keine auffälligen Frisuren – also beispielsweise keine modisch künstlich mit Gelee aufgestellten, möglichst unordentlich zerzausten Haare. Viele Herren kopieren das von anderen - und wirken damit genaugleich inkompetent. Solche Modegags sind nicht funktional und weisen auf uneigenständiges Denken hin! Keine langen Nackenhaare – auch bei Männern die vorne keine Haare mehr besitzen. Mut zur natürlich entstandenen Glatze hat übrigens "Klasse". Die wenigen Haare lang wachsen zu lassen und über die kahlen Stellen zu kämmen ist "durchschaubar" und nicht zu empfehlen.
Keine sichtbaren Tattoos oder Piercings. Auch keine Ohrringe.
Keine Turnschuhe und andere moderne Sportschuhe. Es sind nur rahmengenähte Lederschuhe in klassischer Art tolerierbar. Die beste Farbe ist immer Schwarz.
©H.P. Bühler PR & Consulting CH-8187 Weiach/Juli09 http://www.mediabuehler.ch/5579/index.html
Auffallend in unserer von Bildern geprägten Zeit sind "modische Auftritte" vieler Medienschaf-fenden am Bildschirm - vor allem was ihr Outfit oder die Frisur betrifft. Sind diese Leute nicht einem möglichst "korrekten öffentlichen Auftritt" verpflichtet oder ist ihre Selbstdarstellung nach Lust und Laune sowie ihrem eigenen Gusto und demjenigen ihrer mehr oder weniger kom-petenten Style-Berater tolerierbar?
Hat nicht auch der Politiker dessen Allgemeinwohl der Öffentlichkeit gelten muss eine Verpflichtung gegenüber seinen Wählern zu einem möglichst "korrekten öffentlichen Auftritt"? Oder wird Politik von vielen Politikerinnen und Politikern durch ihren bescheidenen Auftritt auf Freizeitbeschäftigung degradiert?
Und verhält es sich bei unseren täglichen Geschäftskontakten den Kunden gegenüber nicht genaugleich?
Ist es heutzutage wirklich absolut gleichgültig wie ein "persönlicher Auftritt" aussieht, obwohl eine Tätigkeit den Kontakt und die Abhängigkeit von Mitmenschen bedingt?
Was ist zu tun, um sowohl innere als auch äusserliche Werte zu optimieren - seine Authentizität und Glaubwürdigkeit zu finden?
Auch wenn es viele nicht zugeben werden - jeder Mensch möchte eigentlich "gefallen", möchte "Klasse haben". Die Tipps dafür habe auf der Basis langjähriger Erfahrung, Tradition und Funktionalität - ausschliesslich erfolgsorientiert und tausendmal erprobt - erarbeitet. Nachfolgend eine nützliche kleine Zusammenstellung, verkürzte Auszüge aus meinen ausführlichen Dossiers mit denen ich jeweils meinen Schulungen begleite.
Damen
Die Bekleidung mit Klasse besteht in der Regel aus nicht mehr als zwei Farben, die miteinander korrespondieren. Zu Buntes und Grossgemustertes birgt das Risiko von der eigenen Person abzulenken.
Keine weiblichen Attribute herausstellen im Businessauftritt - Miniröcke deren Saum beim Sitzen ständig heraufgezogen werden müssen und „zu tiefe Einblicke“ sowie zu Enges sind unprofessionell und haben im „öffentlichen Auftritt“ oder im „Businessauftritt" nichts zu suchen!
Strümpfe - auch im Sommer!
Das Kostüm ist der beste Dress für eine Lady. Es entspricht dem Anzug bei den Herren. Die Farben sind dezent - Dunkelblau, Anthrazit, Schwarz, Grau. Im Sommer sind auch Ecru, Hellblau und Beige gut. Vor allem beim ersten Kontakt diese Form wahren.
Nie Chemiseblusenkragen über die Damen-anzugsjacke stülpen (Bild unten). Das sieht unprofessionell und überhaupt nicht „rassig“ aus – wie viele Damen meinen! Zudem lenkt ein Kragen über einem Kragen vom Gesicht der Trägerin ab. Ein Chemisehemd trägt eine Dame anstelle des Hemdes des Mannes und sollte auch so getragen werden – also funktional! Oder versuchen Sie es in der Praxis doch selbst - ziehen sie die Jacke aus und wieder an; nicht gerade funktional! Diese „Mode“ hat sich wie vieles anderes Unsinniges aus den USA nach Europa eingeschlichen. Übrigens: Kragenlose Tops sind empfehlenswert (Bild Angela Merkel - wie immer mit hervorragendem Auftritt).
Kein übertriebener Look - weder Frisur noch Make Up sollten herausstechen, also auch keine künstlich zerzausten Frisuren, funktional sollte der Auftritt sein! Beim Make Up sind Naturfarben zu empfehlen. Überhaupt sind im Businessauftritt Natürlichkeit und Gepflegtheit Trumpf.
Auf keinen Fall Attribute wie Piercings oder sichtbare Tattoos. Das sind in unserem Kulturkreis unsinnige Modeerscheinungen und weisen zudem auf ein unselb-ständiges Denken der Trägerin hin. Keine ärmellosen Oberteile – ohnehin nicht ohne Jacke! Keine groben Schnürschuhe mit Gummisohlen, keine Sport- oder Turnschuhe - mittelhohe geschlossene Pumps in Leder sind am besten.
Im Business-Auftritt sollte nur echter, diskreter Schmuck getragen werden. Perlen sind ideal.
Wer Raucherin ist sollte darauf achten dass der Atem frisch ist. Tipp: Halten Sie immer etwas Distanz von Ihrem Gegenüber.
Herren
Keine zu engen Hemdkragen (darum wird oft der oberste Knopf offengelassen und mit der Krawatte zugezogen, was wirklich hässlich und ungepflegt wirkt).
Keine dicken Krawattenknoten (das sieht protzig aus und die Krawatte wird zu kurz). Der beste Knoten ist der einfache, der etwas asymetrische und längliche.
Keine „dekorativen“ Krawatten (weder Marienkäferchen, Oldtimer, noch andere dekorative Designs auf Krawatten!). Diese lenken nur unnötig vom Antlitz ab.
Anzüge sind das beste Outfit. Die optimalen Farben sind Anthrazit und Dunkelblau. Tipp: Nicht zu lange Hosen (sieht unprofessionell aus). Beim Stehen - eine Falte auf den Schuhen ist korrekt.
Achtung: Die meisten Herren tragen Vestons mit zu langen Ärmeln. Die Hemdmanschette sollte bei hängenden Armen immer circa 10 mm sichtbar bleiben.
Nie kurze Wadensocken - immer Kniesocken, am besten in schwarzer Farbe und aus Naturgarnen gefertigt damit die Hose nicht kleben bleibt. Nackte Herrenbeine dürfen beim Sitzen nicht unter den Hosen hervorgucken! Haarige, ungebräunte Männerbeine sind nicht gerade ein schöner Blick-fang. Kniesocken verhindern überdies auch das lästige nach unten Rutschen der Socken - Sie werden es positiv erleben!
Nie mehr als einen Veston-Schliessknopf schliessen – mit zwei oder gar drei geschlossenen Schliessknöpfen sieht der Mann „zugeknöpft“ aus. Beim Sitzen sind die Knöpfe offen. Alle anderen „professionell gemeinten“ Tipps von Kleiderverkäufern und anderen „Fachleuten“ die meinen es besser zu wissen, sind "an den Haaren herbeigezogen" und einfach falsch. Auch die meisten Dekorateure stellen übrigens die Anzüge falsch aus. Nur bei einem geschlossenen Vestonknopf bleibt eine gewisse Beweglichkeit des Stoffes erhalten. Bei zwei oder gar drei geschlossenen Knöpfen zieht bei der kleinsten Bewegung (Gestik) des Trägers sogar der bestgeschneiderte Brioni- oder Kiton-Veston.
Vorsicht bei farbigen Hemden - weisse oder hellblaue sind die Besten. Die Kombination mit Krawatten und Anzügen ist damit auch einfacher. Bei Hemden mit feinen Streifen sind nur uni-farbene Krawatten möglich. Und nicht alle Herren haben leider einen guten Farbensinn. Also - je einfacher desto besser.
Keine Gesichtshaare – der Mann von Welt, der in der Öffentlichkeit steht oder sich an der Business-Front bewegt, unterzieht sich täglich einer gründlichen Rasur und trägt keine Gesichtshaare. Also Vorsicht mit Bärten aller Art, Herr Michael Reiterer, EU-Botschafter! Ich empfehle Verzicht auf solche affektierten, ja sogar lächerlich wirkenden Attribute und Selbstdar-stellungen, Herr Dr. Dieter Zetsche, Chef von Daimler AG. Auch keine „modernen“ modischen Mehrtagebärte, Herr Fulvio Pelli, Schweizer Nationalrat und FDP-Parteipräsident! Männer sehen damit nicht männlicher, abenteuerlicher oder kühner aus - nur ungepflegter - etwa wie verkleidete Obdachlose ...
Keine auffälligen Frisuren – also beispielsweise keine modisch künstlich mit Gelee aufgestellten, möglichst unordentlich zerzausten Haare. Viele Herren kopieren das von anderen - und wirken damit genaugleich inkompetent. Solche Modegags sind nicht funktional und weisen auf uneigenständiges Denken hin! Keine langen Nackenhaare – auch bei Männern die vorne keine Haare mehr besitzen. Mut zur natürlich entstandenen Glatze hat übrigens "Klasse". Die wenigen Haare lang wachsen zu lassen und über die kahlen Stellen zu kämmen ist "durchschaubar" und nicht zu empfehlen.
Keine sichtbaren Tattoos oder Piercings. Auch keine Ohrringe.
Keine Turnschuhe und andere moderne Sportschuhe. Es sind nur rahmengenähte Lederschuhe in klassischer Art tolerierbar. Die beste Farbe ist immer Schwarz.
©H.P. Bühler PR & Consulting CH-8187 Weiach/Juli09 http://www.mediabuehler.ch/5579/index.html



